Droht analogen Fotokameras jetzt das Aus?
Nikon will Produktion weitgehend einstellen
- Reaktion auf sinkende Absatzzahlen bei Analogcams
- Digitalkameras sind inzwischen zur Norm geworden

Nikon kündigte an, die Produktion von analogen Fotoapparate weitgehend einzustellen. Diese werden damit schön langsam zu Raritäten. Nikon zieht damit die Konsequenz aus sinkenden Absatzzahlen bei analogen Kameras. Von sieben Produktlinien sollen im Laufe der nächsten Monate fünf einstellt werden. Das Aus der übrigen Serien soll später folgen.
Im vergangenen Jahr sank der Anteil der verkauften Analogkameras an allen Geräten von 16 Prozent auf 3 Prozent, berichtet die Netzeitung. "Der Markt für analoge Geräte ist dramatisch geschrumpft", so Unternehmenssprecher Akira Abe. "Digitalkameras sind inzwischen einfach die Norm." Nicht festlegen wollte er sich, wann die Produktion der Analogkameras bei Nikon gänzlich eingestellt wird.
Nikon ist damit nur der nächste große Hersteller, der die Produktion analoger Kameras weitgehend einstellt. Zuvor hatte bereits Kodak ähnliche Entschlüsse getroffen, so die Netzeitung. Die Netzeitung nannte auch Canon als einen jener Produzenten, der die Herstellung analoger Fotoapparate drastisch reduziert hätte. Canon dementierte dies aber. Man sehe keinen Grund, die Produktion einzustellen, hieß es aus der Europazentrale. (red)








