Während Stillzeit 2x pro Woche Fisch essen:
Wichtig für Gehirnentwicklung des Kindes
- Kleinkind braucht mehrfach ungesättigte Fettsäuren
- Hering, Makrele oder Lachs eignen sich besonders gut

Im letzten Schwangerschaftsdrittel und während der Stillzeit sollten Frauen ein- bis zweimal wöchentlich fetten Seefisch wie Hering, Makrele oder Lachs essen. Darauf weist der Zwickauer Kinderarzt Hans-Jürgen Nentwich hin. Denn die Ernährung der Mutter in dieser Zeit beeinflusse unter anderem die Gehirnentwicklung des Kindes.
Und für das Wachstum des Gehirns, des Zentralnervensystems, der Leber, der Zellen des Immunsystems und der Netzhaut des Auges benötige der kindliche Körper vor allem langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren.
Eine internationale Expertenkommission hatte kürzlich eine neue Ernährungsrichtlinie für Schwangere und für stillende Mütter erarbeitet. Demnach sollten stillende Frauen im Durchschnitt mindestens 200 Milligramm der Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) pro Tag zu sich nehmen. Bei nicht gestillten Kindern sollte die Flaschennahrung etwa zwischen 0,2 und 0,5 Prozent DHA vom Gesamtfettgehalt enthalten.
(apa/red)









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