Für Grüne Koalition mit Van Staa möglich:
'Können nichts ein- und nichts ausschließen'
- Grüner Klubchef Willi stellt sich der Vertrauensfrage
- Erklärungsbedarf bei Dinkhauser für "Viererkette"

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Dass eine Koalition zwischen den Tiroler Grünen und einer VP unter Landeshauptmann Herwig van Staa verhandelbar ist, haben Grünen-Chef, LAbg. Georg Willi und Landessprecherin Alexandra Medwedeff erklärt. "Wir können nichts ein- und nichts ausschließen", erklärte Medwedeff. Für eine "Viererkette" sahen beide Erklärungsbedarf bei Fritz Dinkhauser. "Dinkhauser muss erklären, wie das im praktischen Landtagsbetrieb funktionieren soll", meinte Willi.
"Wir haben ein bisschen Schwierigkeiten mit der FPÖ", bestätigte auch Medwedeff. Die Grünen hätten Van Staa als Verhandlungsführer akzeptiert, alles Weitere werde man sehen müssen. Wenn es zu Verhandlungen zwischen den Grünen und einer VP unter Van Staa komme, werde die "Personalfrage Van Staa" eine "vordringlich zu Behandelnde" sein. "Aber, wenn wir zu Verhandlungen eingeladen werden, müssen wir uns alle bewegen", sagte Willi. Dass eine Koalition mit Van Staa denkbar sei, wollte er "zumindest nicht verneinen".
Momentan würden Gespräche mit der VP geführt. "Das ist aber mehr ein gegenseitiges Abtasten. Wir reden momentan im Status von Sondierungen. Das läuft sehr nüchtern ab und ist nicht aufregend, weil die Positionen ja bekannt sind", schilderte Willi.
Bei der Landtagswahl am 8. Juni waren die Grünen um 5,1 Prozentpunkte auf 10,4 Prozent abgestürzt. Im neuen Landtag stellen sie vier der 36 Abgeordneten.
(apa/red)








