Alkohol schützt vor rheumatoider Arthritis:
Senkt Erkrankungsrisiko gar um 50 Prozent

  • Zigarettenkonsum hingegen erhöht Wahrscheinlichkeit
  • Bei Männern und Frauen ähnlich stark ausgeprägt

Alkohol schützt vor der Entstehung einer rheumatoiden Arthritis. Der Vergleich von 1.650 Patienten mit 1.100 gesunden Menschen gleichen Alters und Geschlechts zeigt, dass die Gefährdung für die entzündliche Gelenkserkrankung mit zunehmender Menge des Alkoholkonsums deutlich sinkt. Rauchen erhöht das Erkrankungsrisiko dagegen, wie die Studie aus Schweden zeigt.

Jenes Viertel der Teilnehmer, das dem Alkohol am stärksten zusprach, hatte eine um 50 Prozent geringere Erkrankungswahrscheinlichkeit als diejenigen Menschen, die besonders wenig konsumierten. Dieser Effekt war bei Männern und Frauen ähnlich stark ausgeprägt. Tabakkonsum erwies sich dagegen als derjenige Umweltfaktor, der das Risiko für rheumatoide Arthritis am stärksten erhöhte, wie die Umweltmediziner des Stockholmer Karolinska-Insituts betonen. Warum Alkohol das Krankheitsrisiko senkt, ist derzeit nicht bekannt. (apa/red)

17.6.2008 12:03
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