Microsoft: Werbe-Kampagne für Windows Vista soll angeschlagenen Ruf aufpolieren
- Windows XP noch auf fast allen Computern weltweit
- Ein Jahr nach Vista-Einführung erst bei 13,2 Prozent

Trotz anhaltend hoher Nachfrage hat Microsoft den Verkauf seines Betriebssystems Windows XP längst eingestellt. Mit dem aktuellen Windows Vista ist auch nach rund eineinhalb Jahren Marktpräsenz für den Softwaregiganten der erhoffte überwältigende Erfolg bisher ausgeblieben. Mit einer breit angelegten Werbe-Kampagne will Microsoft nun den angeschlagenen Ruf seines neuen Betriebssystems Windows Vista aufpolieren.
Das im Oktober 2001 eingeführte Windows XP bleibt das meist verwendete Betriebssystem mit 75,8 Prozent. Der Software-Marktführer empfiehlt seinen Kunden aber jetzt den Nachfolger Windows Vista, welcher erst von 13,2 Prozent der deutschsprachigen Internet-Nutzer eingesetzt wird. Jetzt wird die Werbetrommel von Microsoft für das Betriebssystem Windows Vista gerührt. "Wir wissen, dass unsere Geschichte sich erheblich von dem unterscheidet, was unsere Wettbewerber uns glauben machen wollen", sagte Microsoft-Manager Brad Brooks auf der weltweiten Partnerkonferenz seines Unternehmens in Houston.
Brooks räumte ein, dass der grundlegende Wechsel in der Sicherheitsarchitektur von Windows den Anwendern "viele Schmerzen" bereitet habe, weil etliche ältere PC-Programme oder Zusatzgeräte wie Scanner oder Drucker nicht mehr funktioniert hätten. Mit der Veröffentlichung des ersten großen Software-Updates für Vista ("Service Pack 1") seien diese Probleme aber weitgehend behoben. In einem neuen "Windows Vista Compatibility Center" könnten Kunden künftig online die lange Liste der Anwendungen und Geräte online einsehen, die mit Windows Vista kompatibel seien.
(apa/red)








