Peter Moser hat den neuen Guide fertig: Wir haben vorab die wichtigsten Ergebnisse

  • Pöckls "Admiral 06" setzte sich bei den Rotweinen ab
  • 98 Punkte für den Riesling Smaragd Unendlich von FX

Der Falstaff Weinguide gilt für die meisten Winzer und somit auch für Weinfreunde als wichtigste Standortbestimmung im landesweiten Vergleich. Für die aktuelle Ausgabe verkostete Peter Moser über 3000 Weine von 445 verschiedenen Winzern. Vorweg: Mit den aktuellen Jahrgängen kamen die renommierten Winzer wieder am Besten zurecht, wenngleich junge dynamische Kollegen aufzeigten.

Im Mittelpunkt des Falstaff Weinguides stehen jene Weine, die im Jahr 2008 auf den Markt gekommen sind oder kommen werden, also zumeist Rotweine des Jahres 2006 und Weißweine des Jahres 2007. Weinfreunde werden mit dem 2007er Weißweinjahrgang aus Niederösterreich ihre wahre Freude haben, denn da steht, so der Autor, die Terroirausprägung der Weine stark im Vordergrund – die kleinsten Unterschiede der verschiedenen Rieden lassen sich ergründen.

Auch Rotweinliebhaber dürfen gespannt sein: Die 2006er Weine sind sehr farbintensiv, fruchtig und würzig, und 2007er Fassproben der Blaufränkisch-Weine sind äußerst vielversprechend. Der Steiermark bescheinigt Peter Moser sogar „den besten Jahrgang seit 1997“.

Rot
Bei den Rotweinen hat Moser die Fassprobe der Rotweincuvée Admiral 2006 am meisten beeindruckt: dem Wein der Mönchhofer Familie Pöckl (Neusiedlersee) verlieh er unerreichte 94-96 Punkte. Mithalten konnte da nur der Golser Paul Achs mit seinem Blaufränkisch Spiegel 2006, der 94 Punkte erzielte.

Weiß
Keine Blöße gaben sich die Wachauer Edelwinzer an der Spitze des Weißweinfeldes. Es sind drei Smaragd-Rieslinge 2007 von F.X. Pichler (Unendlich), Franz Hirtzberger (Singerriedel) und Rudi Pichler (Achleiten), die sich klar abgesetzt haben. Sensationell ist die Bewertung für den jungen Traisentaler Markus Huber, der ex aequo mit Jamek und Malat den besten Grünen Veltliner kelterte (Grüner Veltliner Berg DAC Reserve 2007).

Süß
Bei den Prädikatsweinen erzielten die 2005er die höchsten Bewertungen: Unüberbietbare 100 Punkte gibt es für die Welschriesling TBA (Trockenbeerenauslese) No. 8 Zwischen Den Seen vom Weinlaubenhof Kracher. Illmitzer Ortskollege Hans Tschida errang immerhin noch 98 Punkte für seine Sämling TBA 2005. Bei den 2006ern und 2005ern überraschten Kamptaler und Wachauer Winzer, die sich vor die Burgenländer positionierten.

Konkrete Detailergebnisse präsentieren wir Ihnen zu Wochenbeginn.

27.6.2008 16:55
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