Türkisches Feiern hat teures Nachspiel:
UEFA verdonnert Verband zu 35.000 € Strafe

  • Staatspräsidenten-Besuch in Kabine nicht angemeldet
  • Journalisten-Jubel wäre nicht angemessen gewesen

Der Jubel der Türken über ihr gutes Abschneiden bei der Fußball-EM hat ein Nachspiel. Der Türkische Verband müsse etwa 35.000 Euro Strafe an die UEFA zahlen, weil der nicht akkreditierte Staatspräsident Abdullah Gül nach dem - allerdings verlorenen - Halbfinale in Basel gegen Deutschland in die Umkleidekabine zu den Spielern gelassen wurde, zitierte die Tageszeitung "Aksam" den Verbandsmitarbeiter Cem Akdag.

Kritisiert habe die Europäische Fußball-Union (UEFA) auch unprofessionelles Verhalten von türkischen Journalisten und Mitarbeitern des Fußballverbandes mit Zugang zum inneren Bereich des Stadions. Diese hätten sich bei Toren unpassend verhalten. "Die Leute mit Akkreditierung können sich nicht wie Hooligans verhalten", sagte Akdag. Für die kommende Saison werde der Türkische Fußballverband ein strikteres System der Akkreditierung einführen.
(apa/red)

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3.7.2008 12:14
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