Auch Wolfgang Flöttl geht in Berufung: Alle
neun Verurteilten legen Rechtsmittel ein
- Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung gegen Strafe
- Auch Staatsanwalt beruft gegen einige Strafhöhen

·Bandion-Ortner über
den Prozess-Verlauf
Schriftlich gibt's das Urteil
in vier bis fünf Monaten
·BAWAG-Urteile: 9,5 Jahre Haft für Elsner!
Alle Angeklagten schuldig.
2,5 Jahre Haft für Flöttl
·news.at-Talk mit
ÖGB-Chefjurist Rovina
Über das BAWAG-Urteil & Richterin Bandion-Ortner
·Causa BAWAG: Ihre MEINUNG SCHREIBEN!
MITREDEN: Was sagen Sie zu Elsner, Flöttl & Co?
·GRAFIK: Die Urteile
im BAWAG-Prozess
Anklagen und Gerichts-
Entscheide auf einen Blick
·Elsner verursachte "Vermögensnachteil"
KLICKEN: Auszüge aus der Urteils-Begründung
·Urteilsverkündung
im BAWAG-Prozess
Klicken: Die BILDER vom Wiener Landesgericht
·BILDER: Das war
der BAWAG-Prozess
Statements & Ereignisse
im Schnelldurchlauf!
·INFO-GRAFIK: Das BAWAG-Netzwerk
Von den Firmensitzen bis zu den Luxusanwesen
·Ex-Refco-Chef zu 16
Jahren Haft verurteilt
Durch Pleite flog 2005 der
BAWAG-Megaskandal auf
Auch der Spekulant Wolfgang Flöttl, der im BAWAG-Prozess zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde, davon zehn Monate unbedingt, legt gegen den Richterspruch Rechtsmittel ein. Wie sein Anwalt der APA mitteilte, habe er Nichtigkeitsbeschwerde, Berufung gegen die Strafe und Berufung wegen des Zuspruchs von Privatbeteiligtenansprüchen angemeldet.
Damit haben alle neun im BAWAG-Prozess in erster Instanz Verurteilten Rechtsmittel gegen die Urteile eingelegt. Die acht anderen Verurteilten hatten dies bereits am Freitag, unmittelbar nach der Urteilsverkündung durch ihre Verteidiger veranlasst. Auch Staatsanwalt Krakow hat gegen einen Teil der Strafen berufen, verzichtete jedoch bei Ex-BAWAG-Chef Elsner, dessen Nachfolger Zwettler, den Ex-BAWAG-Vorstandsmitgliedern Nakowitz, Kreuch und Schwarzecker auf Rechtsmittel.
Bei Ex-BAWAG-Aufsichtsratschef Weninger, Ex-BAWAG-Vorstand Büttner und Ex-BAWAG-Wirtschaftsprüfer Reiter legt die Staatsanwaltschaft Berufung gegen die Strafhöhe ein, beantragt also höhere Strafen. Bei Wolfgang Flöttl meldet der Staatsanwalt Nichtigkeitsbeschwerde und Strafberufung an. Flöttl sollte auch wegen der schiefgegangenen Millionenspekulationen mit den Unibonds bestraft werden, forderte Krakow.
(APA/red)








