Schwimmstar Rogan kündigt Rücktritt an:
Nach WM in Rom beendet er seine Karriere

  • Plant mit Ex-Miss Austria Reiler "drei bis fünf Kinder"
  • Sieht sich bei Olympia in Peking nicht als Favorit

Markus Rogan hat das Ende seiner Laufbahn als Profisportler für das nächste Jahr angekündigt: "Nach der Weltmeisterschaft in Rom (Anm.: Sommer 2009) beende ich meine Karriere", sagte Österreichs Ausnahmeschwimmer. Als Zukunftsoption zieht der 26-Jährige ein Studium in Harvard oder eine Auszeit mit Absolvierung seines Flugscheins in Erwägung.

Im Rahmen eines gemeinsam mit Freundin Christine Reiler in seiner Wohnung in Rom gegebenen Interviews in der Ö3-Radiosendung "Frühstück bei mir" lotete der Schwimmstar die Ausgangslage für die Olympischen Spiele aus. "Wenn ich in Peking starte, dann bin ich 8.000 km geschwommen in den letzten vier Jahren. Ich weiß, ich bin kein Favorit, aber ich habe die Chance Gold zu gewinnen. Wenn ich alles hundertprozentig treffe und Glück habe und die anderen Pech, dann kann ich eine Goldene gewinnen."

Konflikt zwischen Eltern und Freundin
Rogan nahm auch zu persönlichen Dingen Stellung und kommentierte den Konflikt zwischen seinen Eltern Michael und Margot Schmitz und seiner Freundin: "Das Verhältnis meiner Eltern mit Christine ist sicher nicht bilderbuchmäßig, das muss ich ganz ehrlich sagen." Als Ursache nannte Rogan, dass seine Eltern "wahrscheinlich merken würden, dass Christine einen ziemlichen Einfluss auf mich hat und das ist ihnen ein bisschen unheimlich". Die Trennung von Stiefvater Schmitz als Manager habe mit dem Konflikt aber nichts zu tun.

"Es wäre schön, wenn alle glücklich miteinander könnten, aber das mit Kampf und Krampf zu versuchen, wäre wahrscheinlich verschwendete Energie", glaubt der Schwimmstar. Angeblich würde Rogans Eltern der Missen-Status von Reiler missfallen. Reiler sprach daher von "im wahrsten Sinne des Wortes Miss-Verständnissen".

"Christine ist die Frau für mein Leben"
Der Kurzbahn-Weltrekordler und Weltmeister glaubt jedenfalls fest an die Partnerschaft mit Reiler und gab Einblick in die gemeinsame Zukunft: "Christine ist die Frau für mein Leben. Wir planen drei bis fünf Kinder." Am liebsten wäre es dem rot-weiß-roten Goldfisch, wenn Reiler immer physisch anwesend wäre: "Das kommt von Scheidungen, die ich erlebt habe, wenn man nach Hause kommt und die Eltern sind nicht mehr da. Ich halte mich daher fest an Christine, inzwischen weiß ich, dass sie immer da ist und dass da nichts passiert."

(apa/red)

20.7.2008 13:53
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