Slomka sagt dem ÖFB ab: Ex-Schalke-Coach kommt aus laufendem Vertrag nicht raus
- Keine Einigung mit Schalke über Vertrags-Ausstieg
- Neuer ÖFB-Teamchef steht laut Stickler Ende Juli fest

Der Deutsche Mirko Slomka, der ein Kandidat für die Nachfolge von Josef Hickersberger als ÖFB-Teamchef gewesen war, hat dem Österreichischen Fußball-Bund abgesagt.
Als Grund nannte Slomka, der Mitte April als Coach von Schalke 04 abgelöst worden war, die nicht zustande gekommene Einigung mit seinem Club über den Ausstieg aus dem noch bis 30. Juni 2009 laufenden Vertrag.
Auch nach der Absage von Slomka geht Friedrich Stickler nicht von seinem Weg ab. Der Präsident des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) ist mit Bundesliga-Präsident Martin Pucher weiter auf der Suche nach einem Teamchef für das Nationalteam, macht dies aber unverändert im Verborgenen.
Entscheidung Ende Juli
Stickler will keine Diskussion in der Öffentlichkeit führen und gibt keine Stellungnahme zum Stand der Dinge ab. "Es gilt nach wie vor das, was ich am 24. Juni gesagt habe, dass der Teamchef Ende Juli feststehen wird", ließ der ÖFB-Präsident über seine Pressestelle ausrichten. Ein Zeitplan, der auch durch das weitere Länderspiel-Programm vorgegeben ist. Am 20. August steht in Nizza gegen Italien das einzige Testspiel für den künftigen Teamchef an, ehe es am 6. September mit dem Heimspiel in Wien gegen Frankreich mit dem Auftakt der Qualifikation für die WM 2010 wieder ernst wird.
Zu Spekulationen, ob weiter eine ausländische Lösung im Raum steht oder eine österreichische, wollte sich Stickler nicht äußern. Neben Slomka war zuletzt auch der österreichische Rekord-Teamspieler Andreas Herzog, der bisherige Teamchef-Assistent, hoch im Kurs.
(apa/red)
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