Fischer eröffnet 63. Bregenzer Festspiele:
Puccinis Oper "Tosca" wieder im Programm
- Kulturelles Top-Highlight von 23. Juli bis 23. August
- 190.000 Besucher werden zu Festspielen erwartet

Bundespräsident Fischer hat die 63. Bregenzer Festspiele eröffnet. Im Mittelpunkt der Festspielsaison am Bodensee steht die Wiederaufnahme der Puccini-Oper "Tosca" auf der Seebühne. Die Oper "Karl V." feiert als Hausoper Premiere, sie bildet den Auftakt zum Ernst-Krenek-Schwerpunkt. 80 Prozent der rund 190.000 Karten für die insgesamt 60 Veranstaltungen sind bereits verkauft.
An der Eröffnung nahmen zahlreiche Prominente teil, darunter Bundeskanzler Gusenbauer und Vize-Kanzler Molterer. Fischer machte das Motto der diesjährigen Festspiele "Macht und Musik" zum Thema seiner Eröffnungsrede und betonte den Wert der Demokratie. Demokratie sei zweifellos das erfolgreichste Konzept, mit dem Phänomen Macht vernünftig umzugehen, Macht habe aber nun einmal die Tendenz zur Akkumulation "und Demokraten müssen immer wieder bereit und gewillt sein, dieser Akkumulation Grenzen zu setzen", meinte Fischer.
Festspielpräsident Günter Rhomberg würdigte den 1900 geborenen Krenek als einen der bedeutendsten österreichischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Kreneks Oper "Karl V." behandle die damals und heute hochaktuelle Frage einer möglichen friedlichen Vereinigung der europäischen Länder.
Kulturministerin Schmied stellte ebenfalls das "Projekt Europa" in den Mittelpunkt ihrer Rede. "Die Europäische Union, die freiwillige und bewusste Verbindung von 27 Ländern, entspricht der Vision eines Ernst Krenek", meinte sie.
(apa/red)








