Fahrräder bleiben öfter beim Besitzer:
Rückgang der Diebstähle in Österreich
- Seit Jänner 2008 wurden 9.267 Fahräder gestohlen
- Aufklärungsquote ist mit 3,2 Prozent sehr gering

Langfinger haben in Österreich bei Fahrrädern im ersten Halbjahr seltener zugeschlagen. Die Diebstähle gingen laut Statistik des Verkehrsclub Österreich um 13 Prozent zurück. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Von Jänner bis Juni wurden in der Alpenrepublik 9.267 Fahrräder gestohlen, das sind um rund 1.400 Drahtesel weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die Gefahr sein Bike bei der Rückkehr zum Abstellplatz nicht mehr dort anzutreffen ist in Wien am größten, hier wurden 2.881 Räder gestohlen. Auch allgemein sind Langfinger in Städten sehr viel aktiver als auf dem Land. So verschwanden 65 Prozent aller in der Steiermark gestohlenen Fahrräder in Graz. In Sicherheit wiegen können sich Radfahrer dagegen im Burgenland, nur 68 Drahtesel verschwanden hier in den ersten sechs Monaten des Jahres.
Geringe Aufklärungsquote
Die Aufklärungsquote ist mit durchschnittlich 3,2 Prozent gering - nur jedes 31. Delikt kann geklärt werden. Hat das Fahrrad also einmal "den Besitzer gewechselt", bleibt es zumeist auch dort. Die größten Chancen, das entwendete Bike zurückzubekommen, hat man im Burgenland und in Oberösterreich. Hier betragen die Quoten 7,4 und 6,3 Prozent. Wien und Tirol bilden mit jeweils 2,1 Prozent dagegen das Schlusslicht der Statistik.
Laut einer aktuellen VCÖ-Umfrage unter 2.000 Radfahrern gab jeder zweite an, dass ihm sein Bike schon einmal gestohlen wurde. In einer Aussendung empfahl der Club daher den Abschluss einer Fahrraddiebstahl-Versicherung, die auch Teildiebstahl inkludiert, und forderte mehr Fahrradbügel oder andere sichere Abstellplätze.
(apa/red)








