Offizieller Startschuss für Olympia 2008:
Präsident Fischer vereidigt das ÖOC-Team
- Staatsoberhaupt beweist dabei sein Sportverständnis
- Auch Gusenbauer & Lopatak in der Hofburg anwesend

·72 Athleten vertreten
Rot-Weiß-Rot in Peking
ÖOC-Generalsekretär nennt 3 Medaillen als Ziel
·72 Austro-Athleten reisen zu Olympia 08
KLICKEN: Diese Sportler
nominierte das ÖOC
·Doppelolympiasieger
als ÖOC-Fahnenträger
Segler Steinacher mit großer Ehre bei Eröffnung
·Große Erleichterung bei Beach-Grenzfällen
"Dank dem ÖOC für die sportliche Entscheidung"
·ÖOC mit kleinstem Olympia-Team seit '76
Anzahl der Teilnehmer
und Medaillen seit 1896
·Bernhard Kohl fährt nicht nach Peking mit
Tour de France-Ass ver-
zichtet auf Olympia-Start
·Schwimmstar Rogan kündigt Rücktritt an
Nach WM in Rom 2009 beendet er seine Karriere
Die Österreichische Olympia-Mannschaft für die Sommerspiele in Peking ist von Bundespräsident Fischer in der Wiener Hofburg vereidigt worden. Das Staatsoberhaupt begrüßte und verabschiedete die Athleten und hielt danach eine Rede die er mit den Worten "Meine Glückwünsche begleiten Sie auf dem Weg nach Peking!" schloss.
Nach dem traditionellen Mannschaftsfoto im Hof vor der Botschafterstiege versammelten sich die Athleten im Zeremoniensaal den Sportarten nach alphabetisch in Hufeisenform. "Ich habe mich auf diese Vereidigung sehr gefreut, denn es ist so etwas wie ein Startschuss", erklärte der Bundespräsident gegenüber den Sportlern, Trainern und Funktionären. "Jetzt beginnt ein Abschnitt in Ihrem Leben, den Sie nicht vergessen werden."
Fischer mit Sportverständnis
Bei seinem Gang durch die Reihe der Aktiven zeigte er sein Sportverständnis, indem er etwa dem ungarischen ÖTTV-Herren-Bundestrainer Ferenc Karsai etliche Spieler des ungarischen Wunderteams der Fünfziger aufzählte. Von Tischtennis-Europameisterin Liu Jia erhielt Fischer ihr Buch "Peking - Linz und zurück" überreicht.
ÖOC-Präsident Wallner strich das sportliche Interesse Fischers hervor: Als erster Österreichische Bundespräsident war er bei einem Olympia-Ereignis im Ausland, und zwar bei der Herren-Abfahrt in Turin." Der ÖOC-Chef bezeichnete die Athleten als "Stille Botschafter unseres Landes". "Ganz Österreich blickt auf euch. Ihr könnt schon stolz sein, weil es euch gelungen ist, die harte Qualifikation zu durchstehen. Viel Erfolg und Glück sowie friedliche und sichere Spiele."
"Auftrag an die Sportpolitik"
Vor Fischer hatten schon Sport-Staatssekretär Lopatka und Bundeskanzler Gusenbauer das Wort ergriffen. Gusenbauer betonte, dass Österreich in den vergangenen Jahren in den Sommersport-Arten besser mithalten könne. "Aber es gibt noch einige weiße Flecken im österreichischen Sport, denn Österreich ist nicht in allen Olympia-Sportarten vertreten. Das bringt den Auftrag an die Sportpolitik, daran zu arbeiten, dass wir hier breiter werden."
Lopatka wies auf die Vorbildwirkung der Sportler für die Bevölkerung hin. "Idole müssen glänzen und dürfen kein bisschen Schmutz haben", kam die Doping-Problematik zur Sprache.
Schon zuvor wurden die 38 Heeressportler unter den 72 nominierten österreichischen Athleten von Generalstabschef Edmund Entacher verabschiedet. (apa/red)








