Noch keine Einigung: Continental weist Übernahmeangebot von Schaeffler zurück

  • Aufsichtsrat und Gremium streben aber Einigung an
  • Vorstand wird über angemessenen Preis verhandeln

Aufsichtsrat und Vorstand vom deutschen Autozulieferer Continental haben das Schaeffler-Übernahmeangebot gemeinsam zurückgewiesen. Das sagte Conti-Chef Manfred Wennemer nach einer Aufsichtsratssitzung in Hannover. Die Gremien seien aber der Meinung, dass eine Einigung mit Schaeffler sehr erstrebenswert sei.

Der Vorstand erhielt das Mandat, mit Schaeffler über eine angemessene Prämie für die Conti-Aktie oder über eine Begrenzung der Beteiligung von Schaeffler zu verhandeln. Conti gehört unter anderem die ehemalige Traditionsmarke Semperit. Die Schließung des Semperit-Werkes hatte zu heftigen Protesten geführt, die aber ergebnislos blieben.

(apa/red)

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