Ford will europäische Modelle in den USA produzieren - US-Werke werden umgestellt

  • Vorteil: Preise würde durch teuren Euro nicht höher
  • VW will Ford dieses Jahr beim Absatz überholen

Der Ford-Konzern will laut einem Zeitungsbericht seine europäischen Modelle auch in den USA produzieren. Dafür sei geplant, einige US-Werke umzustellen, berichtete das "Wall Street Journal" am Wochenende unter Berufung auf informierte Personen. Das Vorhaben könne bei der Vorstellung der aktuellen Quartalszahlen bekanntgegeben werden, hieß es. Um welche Modelle genau es dabei geht, wurde nicht genannt.

Der Plan sei von Konzernchef Alan Mulally verfochten worden und sei intern auf Widerstand gestoßen, schrieb die Zeitung. Skeptiker bezweifelten, ob Ford den beabsichtigten Zeitplan von etwa 18 Monaten einhalten könne und ob die Modelle im US-Markt erfolgreich sein würden. Ein Vorteil der US-Produktion wäre, dass der Preis der kleineren Autos im US-Markt nicht von dem teuren Euro in die Höhe getrieben würde.

Die US-Autohersteller leiden derzeit schwer darunter, dass sich ihre großen Geländewagen und Pick-Ups in Zeiten hoher Spritpreise immer schlechter verkaufen. VW rechnet damit, Ford noch in diesem Jahr als weltweite Nummer drei beim Absatz zu überholen.

(apa/red)

21.7.2008 15:20
Artikel bookmarken bei: ? Hilfe

Winterreifen-Spezial

Werbung

Gebrauchtwagen ·Koop. mit CyBasar Gebrauchtwagen
Auto - Börse - seit 1998 online

 

Das Wetter heute: