Palin spült McCain Millionen in Kasse: Sieben Millionen Dollar an Wahlkampf-Spenden
- Überraschende Nominierung bringt Schwung in Börsel
- Vizepräsidentenamt-Kandidatin relativ unbekannt

Die Nominierung von Sarah Palin als seine Vizekandidatin hat dem republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber John McCain rund sieben Millionen Dollar (4,75 Mio. Euro) in die Wahlkampfkasse gespült. Einen Tag nach der Bekanntgabe von Palins Vizekandidatur, gingen nach Angaben von McCains Wahlkampfteam mehr als 4,5 Millionen Dollar im Internet und 2,3 Millionen Dollar per E-Mail oder Telefon als Spenden ein.
"Das ist mehr, als wir im gesamten vierten Quartal 2007 gesammelt haben", sagte Sprecher Brooke Buchanan vor Journalisten. "Sie ist eine großartige Nachricht."
Palin relativ unbekannt
McCain hatte überraschend Palin als seine Kandidatin für das Vizepräsidentenamt vorgestellt. Die 44-jährige Gouverneurin von Alaska ist in der US-Politik relativ unbekannt und verfügt über keinerlei Erfahrung auf nationaler Ebene.
Palin gilt als Vertreterin des konservativen Parteiflügels. Sie geht in ihrer Freizeit Fischen sowie auf die Jagd und ist Mitglied des US-Schusswaffenverbandes NRA. Zudem ist die fünffache Mutter als strikte Abtreibungsgegnerin bekannt. Im Falle einer Wahl McCains zum US-Präsidenten wäre Palin die erste Frau auf dem Posten des Vizepräsidenten in der Geschichte der Vereinigten Staaten.
(apa/red)








