"1000 Ideas For Action" als Leitsatz: Wie reagiert man auf Risiken & Naturgefahren?

  • International Disaster and Risk Conferenz eröffnet
  • 1.000 Fachleute hinterfragen in Davos Notszenarien

1.000 Fachleute aus über 100 Ländern diskutieren diese Woche in Davos über den Umgang mit Naturgefahren und suchen nach Lösungsansätzen. Schwerpunkt am heutigen Eröffnungstag bildet der Klimawandel.

Ziel der bis am Freitag dauernden International Disaster and Risk Conference ist es, die verschiedensten Risiken in einen Gesamtkontext zu stellen und zu diskutieren. Organisiert wird die Konferenz im Kongresszentrum von der in Davos domizilierten Stiftung Global Risk Forum GRF.

Die Stiftung hat sich den Umgang mit Naturkatastrophen zur Aufgabe gemacht mit dem Ziel, Verluste zu reduzieren. Um mit globalen Risiken besser umgehen zu können, sei es notwendig, neue Strategien, Mechanismen und Prinzipien zu ermöglichen, die eine weltweit koordinierte Zusammenarbeit ermöglichten, schreibt das Global Risk Forum.


Erdbeben in Wenchuan als Abschlussthema
Erstmals in Davos durchgeführt wurde die Konferenz im Jahre 2006. Sie findet jedes zweite Jahr im Bündner Ferienort statt, dazwischen an anderen Orten wie 2007 in Harbin (China). Das große Erdbeben im chinesischen Wenchuan im Mai dieses Jahres ist das Schwerpunktthema am Freitag, dem letzten Konferenztag. Der Schutz kritischer Infrastrukturen, Pandemien und integrales Risikomanagement sind weitere Hauptthemen.

"100 ideas for action", lautet der Leitsatz der Konferenz. Es soll nach Meinung der Veranstalter in Davos nicht nur geredet werden. Vielmehr soll vorhandenes theoretisches Wissen "in greifbare, umsetzbare Ergebnisse verarbeitet werden". (apa/red)

25.8.2008 14:48
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