"Momentan macht es einen Riesenspaß":
Rapid prolongiert eindrucksvoll Erfolgslauf
- 5:2-Sieg gegen den LASK sechster Sieg in Serie
- Panadic ist "persönlich enttäuscht vom Ergebnis"

·Torfestival beim BL-
Schlager LASK-Rapid
Meister siegt nach zwei Rückständen noch mit 5:2
·Thomas Prager kehrt
in die Heimat zurück
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Meister Rapid Wien hat seinen Erfolgslauf auch beim LASK eindrucksvoll fortgesetzt und sich mit dem 5:2, dem sechsten Sieg in Folge, an der Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga behauptet. Der Rückstand der Linzer auf die Hütteldorfer wuchs durch die vierte Saisonniederlage auf schon sieben Zähler an.
Mayrleb hatte die Heimischen vor 13.000 Zuschauern mit den Saisontoren fünf und sechs zweimal in Führung geschossen. Nach der Pause (2:2) drehte der Titelverteidiger dann das Spiel und kam zu einem verdienten Erfolg. "Momentan macht es einen Riesenspaß", betonte Rapid-Verteidiger Markus Katzer, der in der 83. Minute mit seinem ersten Saisontor den Schlusspunkt gesetzt hatte.
Die Linzer mussten nach dem 0:2 bei Sturm Graz die zweite Pleite en suite einstecken. Eine gute Nachricht für die Athletiker war die Verpflichtung des 13-fachen Teamspielers Thomas Prager. Der defensive Mittelfeldspieler kam vom niederländischen Erstligaclub Heerenveen nach Linz.
"Bin persönlich enttäuscht"
"Ich persönlich bin enttäuscht vom Ergebnis. Wir werden aber noch unsere Spiele gewinnen, da bin ich ganz sicher", sagte LASK-Trainer Andrej Panadic und betonte, dass ihn seine Mannschaft lediglich 45 Minuten überzeugt hatte. Ein unglückliches Eigentor von Abwehrchef Michael Baur hatte drei Minuten nach der Pause die Wende eingeleitet, Erwin Hoffer legte dann zwei Minuten später mit seinem zweiten Tor entscheidend nach. "Das darf normalerweise nicht passieren", meinte Panadic zu den zwei Gegentoren kurz nach Wiederbeginn.
"Hinten haben wir aber Hoffer und Maierhofer nicht unter Kontrolle bekommen und die haben uns bestraft dafür. Dass es dann schwer ist gegen Rapid, die momentan spielerisch sehr stark ist, ist klar", musste der Tiroler Routinier Baur anerkennen.
"Nicht gut aufgepasst"
Aufseiten der Rapidler, die über weite Strecken auch ohne durch eine Grippe geschwächten Kapitän Steffen Hofmann (ab der 67. Minute) zu überzeugen wussten, unterstrich Stürmer Hoffer seine momentane Hochform und zog durch seine zwei Tore mit Salzburgs Mark Janko als Führender der Torschützenliste (sieben Treffer) gleich. "Wichtig ist, dass wir gewonnen haben", stellte Rapids Ersatztorhüter Raimund Hedl fest, merkte aber an, dass sein Team "in einigen Situationen nicht gut aufgepasst" habe. (apa/red)
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