Zerstörter Tempel nach Hornissen-Angriff: Japanischer Priester verliert Hab und Gut

  • Wollte Insekten-Nest mit Bambus-Fackel abbrennen
  • Hornissen wehrten sich gegen Auslöschungsversuch

In Japan hat ein buddhistischer Priester seinen Angriff auf ein Hornissennest mit seinem Tempel bezahlt. Er wollte das Nest mit einer Bambus-Fackel abbrennen. Die Insekten wehrten sich - und die Aktion endete mit der totalen Zerstörung des Klosters.

Wie die japanische Zeitung "Asahi Shimbun" meldete, hatte der 41-Jährige das Nest in einem Schrank seines Tempels in der Provinz Niigata entdeckt. Als er das Nest mit einer Bambus-Fackel abbrennen wollte, gingen die Insekten zum Gegenangriff über. Daraufhin ließ der Mann vor Schreck die Fackel fallen. Im Nu griffen die Flammen auf das übrige Holzgebäude über.

Der Priester erlitt zwar nur leichte Verbrennungen, hat jetzt aber keinen Tempel mehr. Den wollte er allerdings nach Schäden durch ein Erdbeben ohnehin an eine andere Stelle verlegen. Jetzt muss er einen Neuen bauen. (apa/red)

4.9.2008 08:31
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