Österreichs Sport ist mit Olympia zufrieden:
Mehr 4.-8. Plätze als bei letzten 3 Spielen
- 3 errungene Medaillen als zufriedenstellend bewertet
- Vorschläge für Verbesserung & Optimierung gemacht
Österreichs Sport ist mit dem Abschneiden bei den 29. Olympischen Spielen in Peking zufrieden. Das ist das Ergebnis eines Treffens, das es am 3. September auf Einladung des ÖOC in Wien gegeben hat und bei dem die Sportkoordinatoren und Generalsekretäre aller 14 in Peking vertreten gewesenen Sportarten unter der Leitung des Sommersportausschusssitzenden Theodor Zeh ein sportliches Resümee gezogen haben.
Dabei wurde das Abschneiden der österreichischen Olympia-Mannschaft, die drei Medaillen gewonnen hatte, als insgesamt "zufriedenstellend" bewertet. Vor allem bei den Platzierungen zwischen dem 4. und 8. Platz (insgesamt 17/Anm.), für die es olympische Diplome gibt, war das Resultat besser als bei den drei vergangenen Spielen.
Vorschläge für Verbesserung & Optimierung
Auch Vorschläge für eine Verbesserungen und Leistungsoptimierung wurden gemacht. Genannt wurden fachlich fundierte Förderansuchen durch Kooperation mit einem Expertengremium, dessen Zusammensetzung auf Empfehlung der Sportorganisationen erfolgen soll. Das Expertengremium soll vor der Genehmigung von Förderansuchen beratende und überprüfende Funktion haben. Das Trainerwesens und dessen zeitgerechte Finanzierung soll optimiert werden.
Angeregt wurde neben einer frühzeitige Zusammenarbeit zwischen den Fachverbänden und dem ÖOC, konkret mindestens drei Jahre vor den nächsten Olympischen Spielen, auch eine Verbesserung der unmittelbaren Olympia-Vorbereitung durch zeitgerechte Anreise zur Anpassung an Klima bzw. Zeitzone sowie eine engere Kooperation zwischen Medien und Fachverbänden zu einer verbesserten Fachkenntnis in der Berichterstattung. Mit der Umsetzung der genannten Punkte soll bereits im Herbst 2008 begonnen werden.
(apa/red)








