Neue Version der gratis Bildbearbeitung:
Freeware Gimp 2.6 mit kleinen Innovationen

  • Neue Benutzeroberfläche und neue Filter entwickelt
  • Bibliothek GEGL ermöglicht jetzt 32-Bit Farbtiefe

Software lebt von ständiger Entwicklung. Das gilt sowohl für kommerzielle als auch für Freeware-Tools. Als Gimp 1995 von zwei Studenten als Studienarbeit entwickelt wurde, dachte niemand an den durchschlagenden Erfolg dieses Tools. Nach zahlreichen Erneuerungen und der Entwicklung neuer Features kann sich der User heute an der Version 2.6 erfreuen. Eine veränderte Benutzeroberfläche, neue Werkzeuge und zusätzliche Filter vervollständigen das Softwareprodukt.

Die wichtigste Innovation der Version 2.6 ist der Einsatz einer GEGL-Bibliothek. Bisher konnte die Software pro farbkanal nur jeweils acht Bit verabeiten, was eine ziemliche Einschränkung in manchen Bereichen bedeutet hat. Mit der neuen Farbbibliothek können nun volle 32 Bit verarbeitet werden.

Neue Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche von Gimp war seit jeher etwas eigenwillig gestaltet. Nun haben sich die entwickler scheinbar eines besseren besonnen und sich mehr an anderen Produkten orientiert. In der neuen Version werden die einzelnen Menüs neu gruppiert, sodass die Toolbox und die das Bildfenster integriert sind. Um die Features trotzdem direkt nutzen zu können wurde ein leeres Fenster beim Start vorgeschalten.

Verbesserung der Werkzeuge
Nicht nur bei der Gestaltung der Werkzeugpalette, sondern auch bei der Toolbox selbst haben die Entwickler einiges leisten können. So wurde das Freihandauswahlwerkzeug verbessert. Im Gegensatz zu den früheren Versionen unterstützt es nun auch vieleckige Formen. Bei der Konfigurierung des Pinselwerkzeuges wurden weiter Parameter hinzugefügt. Auch beim Textwerkzeug wurden Neuerungen eingearbeitet.
(red)

Link:
Gimp.org

2.10.2008 13:18
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