US-Finanzminister eröffnet IWF-Tagung:
Warnt vor Ausweitung der Finanzkrise
- Entwicklungs- und Schwellenländer "nicht immun"
- Aus Österreich war Staatssekretär Matznetter dabei

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Zum Auftakt der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat US-Finanzminister Henry Paulson vor einer Ausweitung der Finanzkrise in die weniger entwickelten Länder gewarnt. Die Entwicklungs- und Schwellenländer seien "nicht immun gegen die globalen Finanzprobleme", sagte Paulson in seiner Rede in Washington. "Die Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung sind die ernstesten und schwierigsten in der jüngeren Geschichte."
Nach der akuten Bewältigung der gegenwärtigen Krise werde es erforderlich sein, "dass wir uns längerfristigen Reformen zur Modernisierung unserer überkommenen Regulierungssysteme zuwenden", sagte Paulson. Dabei sei auch ein "starker und effektiver IWF" im Interesse aller Beteiligten.
Die Finanzminister und Notenbankchefs der IWF-Mitglieder waren in der US-Hauptstadt zu ihrem Jahrestreffen zusammengekommen. Aus Österreich sind Staatssekretär Christoph Matznetter und Vize-Gouverneur der Nationalbank, Wolfgang Duchatczek vertreten. Die Tagung stand ganz im Zeichen der Besorgnis über die Auswirkungen der Finanzkrise.
(apa/red)








