eBay streicht global 10 Prozent der Stellen:
Österreich-Niederlassung wird aufgelassen
- 12 Mitarbeiter hierzulande vom Rotstift betroffen
- Unternehmen zuletzt mit sinkenden Wachstumsraten

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Das Online-Auktionshaus eBay streicht 1.600 Stellen und damit jeden zehnten Arbeitsplatz. 1.000 Mitarbeiter werden gekündigt. 600 weitere Jobs will der Konzern durch den Ablauf befristeter Arbeitsverträge, die Entlassung von Teilzeitkräften einsparen. Betroffen sind auch die 12 Mitarbeiter von eBay Österreich, sagte eBay-Österreich-Sprecherin Ursula Mayer.
Welche Arbeitsplätze weltweit gestrichen werden, teilte eBay nicht mit. Das Unternehmen erklärte lediglich, betroffen seien verschiedene Sparten weltweit. Konzernchef John Donahoe betonte, die Maßnahme sei keine Reaktion auf die schwache Wirtschaftlage. Die erwarteten jährlichen Einsparungen in Höhe von 150 Millionen Dollar (109 Millionen Euro) sollten unter anderem für Re-Investitionen in Wachstumsbereiche wie das Internet-Bezahlsystem PayPal eingesetzt werden.
Die Stellenstreichungen seien Ergebnis veränderter Rahmenbedingungen im E-Commerce-Geschäft. "Die Konzernentscheidung hat nichts mit dem Österreich-Geschäft von eBay zu tun", so Mayer. Der Ableger eBay.at sei einer der profitabelsten in Europa. Das Österreich-Büro werde zu Jahresbeginn 2009 geschlossen. Der Österreich-Markt werde - wie andere auch - künftig von einer regionalen Organisation betreut.
Nach Bekanntwerden der Stellenstreichungen fielen die eBay-Aktien an der Börse auf ein Fünf-Jahres-Tief. Die Entlassungswelle ist bereits die zweite bei dem Online-Auktionshaus in diesem Jahr. Im März hatte eBay die Streichung von 125 Jobs in Europa und Nordamerika angekündigt, davon 70 in der Zentrale im kalifornischen San Jose. (apa/red)









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