USA warnten Indien vor Mumbai-Terror: Regierung wegen Pannen jetzt unter Druck
- Wusste Geheimdienst schon im September bescheid?
- PLUS: Indien erhöht Druck auf Pakistans Führung

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auf Pakistans Führung
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sollen übergeben werden
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Nach dem Terrorüberfall von Mumbai gerät die indische Regierung immer stärker unter Druck, weil sie die Anschlagsserie womöglich hätte verhindern können. So soll der Geheimdienst bereits im September von der Anschlagsplanung informiert gewesen sein. Auch die US-Regierung habe indische Stellen vor einem Terrorangriff auf Bombay gewarnt, wie aus Regierungskreisen in Washington verlautete.
Nähere Einzelheiten über die amerikanische Terrorwarnung nannte der Gewährsmann, der anonym bleiben wollte, nicht. Auch machte er keine Angaben über den Zeitpunkt der Warnung. Er sagte lediglich, es habe Hinweise gegeben, wonach Terroristen vom Meer her einen Anschlag auf die Finanzmetropole planten.
Spuren weisen nach Pakistan
Die Spuren der Mumbai-Attentäter weisen auch aus Sicht der USA nach Pakistan. "Es gibt viele Gründe für die Annahme, dass es eine ganz oder teilweise in Pakistan ansässige Gruppe war", sagte ein Vertreter des US-Außenministeriums. Die Quelle seiner Informationen nannte er nicht. Die USA stützen damit die These Indiens, das die Drahtzieher der Anschlagserie in der Finanzmetropole in Pakistan vermutet und die Auslieferung von 20 Terrorismus-Verdächtigen fordert.
Die zehn Attentäter hatten bei ihrem beispiellosen Sturmlauf durch die Millionen-Metropole Mumbai mehr als 180 Menschen getötet. Ein als Tatverdächtiger festgenommener Mann ist nach Angaben der indischen Polizei pakistanischer Staatsbürger. Pakistan hat die indischen Vorwürfe zurückgewiesen und seinem Nachbarland Hilfe bei den Ermittlungen angeboten. Die beiden atomar bewaffneten Länder haben seit ihrer Unabhängigkeit vor 61 Jahren drei Mal Krieg gegeneinander geführt.
(apa/red)








